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"Brexit"
Britische Konzernchefs warnen vor Folgen eines EU-Austritts

Das musste Europa David Cameron versprechen
Das musste Europa David Cameron versprechen
London. Chefs britischer Konzerne haben in einem offenen Brief vor den Folgen eines Brexits gewarnt. Darin heißt es, Unternehmen bräuchten ungehinderten Zugang zum europäischen Markt mit rund 500 Millionen Menschen, um weiter wachsen zu können. 

Zahlreiche Chefs führender britischer Unternehmen haben vor den Folgen eines EU-Austritts für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft gewarnt. Rund 200 Spitzenmanager warben in einem offenen Brief am Dienstag in der Zeitung "Times" für einen Verbleib der Briten in der Europäischen Union.

Der Beitrag war auch von gut einem Drittel der Bosse der 100 größten Konzerne aus dem Londoner Börsenleitindex FTSE wie etwa BP und Marks & Spencer unterschrieben. "Unternehmen brauchen ungehinderten Zugang zum europäischen Markt mit 500 Millionen Menschen, um weiter zu wachsen, zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen", heißt es darin.

Gegen den sogenannten Brexit sprachen sich auch große Arbeitgeber wie der Telekommunikationskonzern BT und die Supermarktkette Asda aus. Viele andere große Unternehmen bezogen dagegen angesichts der aufgeheizten Stimmung im Land bewusst keine Stellung.

Die Briten sollen am 23. Juni in einem Volksentscheid über einen Verbleib in der EU abstimmen. Premierminister David Cameron hatte Reformforderungen bei den EU-Partnern durchgesetzt, um Verfechtern eines Austritts den Wind aus den Segeln zu nehmen. Diese hatten zuletzt aber Unterstützung von einigen prominenten Politikern wie Londons Bürgermeister Boris Johnson erhalten. Spekulationen über einen EU-Austritt hatten zuletzt das Pfund stark belastet.

(REU)
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