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"Aktionsplan Strategische Kommunikation"
EU startet Abwehr russischer "Propaganda" in Osteuropa

EU startet Abwehr russischer "Propaganda" in Osteuropa
Die EU hat ihren Aktionsplan zur Abwehr russischer "Propaganda" in Osteuropa gestartet. Die Maßnahmen richten sich gegen Putins Regierung. FOTO: dpa, ap mda cul hpl
Hamburg. Fünf Monate nach einem entsprechenden Gipfelauftrag startet die EU-Kommission ihre Abwehr russischer "Propaganda" in Osteuropa. Zum 1. September solle ein 'Eastern Strategic Communications Team' seine Arbeit aufnehmen.

Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung in ihrer am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Acht bis zehn Experten sollten den "russischen Erzählweisen" in Osteuropa die Sicht der EU entgegenstellen.

Zum Auftrag gehöre "die Entwicklung positiver Erzählweisen und Kommunikationsprodukte", auch in russischer Sprache, berichtet die "Zeit". Die Planungen sähen auch die Unterstützung unabhängiger russischsprachiger Medien vor.

Bahnbrechende Produkte aus NRW FOTO: AP, AP

Der EU-Gipfel am 19. März hatte der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini den Auftrag erteilt, bis Juni einen "Aktionsplan zu strategischer Kommunikation" auszuarbeiten. Ziel sollte es sein, vor allem mit Blick auf die Ukraine-Krise "Russlands andauernden Desinformationskampagnen" etwas "entgegenzustellen". Als erster Schritt wurde "die Schaffung eines Kommunikationsteams" in Auftrag gegeben.

Die ukrainische Regierung und der Westen werfen Moskau vor, einen "Informationskrieg" zu führen, um die Intervention in der Ukraine zu rechtfertigen. Russland hatte in Europa in der jüngsten Vergangenheit auch deutsch-, spanisch- und englischsprachige TV-Programme gestartet sowie einen Informationsdienst, der eine "Alternative" zu den dortigen Nachrichtenangeboten bieten soll.

(AFP)
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