Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt um kurz vor 15 Uhr in Berlin ihre Stimme für die Europawahl ab.
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconis wählt am späten Nachmittag in Mailand.
Früh dran war SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Gemeinsam mit seiner Frau besuchte er bereits kurz nach Eröffnung sein Berliner Wahllokal.
Carla Bruni wirft in Paris ihren Wahlzettel in die Urne, dahinter steht ihr Ehemann, der franzöische Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Er hatte vor ihr gewählt.
In Slowenien wählen zwei Frauen in traditionelle Tracht.
Marlen Jedro (M.) in sorbischer Tracht gibt in Leipe im Spreewald in einem Wahllokal zwischen Karin Konczak (r.) und Edeltraud Kluetzke ihre Stimme ab.
Spaniens Ministerpräsident Jose Zapatero erschien ebenfalls mit seiner Frau zur Stimmabgabe.
In Warschau, Polen, liest eine ältere Frau vor ihrer Stimmabgabe den langen Wahlzettel.
Eine Frau in Landestracht geht in Schweden zur Europawahl.
Auch die ehemalige sozialistische Bewerberin um das französische Präsidentenamt Ségolène Royal gab ihr Votum ab. Im Mai 2007 unterlag sie dem jetztigen Präsidenten Nicloas Sarkozy in einer Stichwahl.
Auch er durfte natürlich nicht fehlen: EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso. Sollte seine konservative EVP-Fraktion wie erwartet erneut stärkste Kraft werden, wird er aller Wahrscheinlichkeit die Kommission weiter führen.
Der 80-Jährige Jean-Marie Le Pen, Vorsitzender des rechtsextremen franzözischen Front National, gab seine Stimme in Saint-Cloud ab, einem Vorort von Paris.
Insgesamt waren am Sonntag 375 Millionen EU-Bürger zur Wahl gerufen. Diese drei Wähler in Horneberg-Reichenbach erschienen in Schwarzwälder Tracht.
Diese Wähler aus Rotau erschienen mit in Chiemgauer Tracht nach dem traditionellen Kirchgang zur Wahl.
Auch in anderen Ländern gibt es die Tradition in traditioneller Trachten an die Urne zu treten. Diese ungarischen Wähler wählen in Kostümen aus der ungarischen Revolution von 1848.