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Bericht von Bankeninsider
EZB stockt Griechenland-Hilfe auf 83,7 Milliarden Euro auf

In der Euro-Krise gescheiterte Regierungen
In der Euro-Krise gescheiterte Regierungen FOTO: dapd, Michael Probst
Brüssel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Kreisen zufolge die Notkredite für griechische Banken deutlich erhöht. Die sogenannten Ela-Kredite ("Emergency Liquidity Assistance") seien um 2,3 Milliarden auf 83 Milliarden Euro angehoben worden

Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das ist die höchste Aufstockung seit vier Monaten.

Die griechischen Banken leiden wegen des Schuldenstreits zwischen Athen und seinen Geldgebern seit Monaten unter erheblichen Mittelabflüssen. Bürger und Unternehmen räumen wegen der ungewissen Zukunft des von der Pleite bedrohten Landes ihre Konten leer.

Bereits seit dem 11. Februar können sich griechische Banken nicht mehr direkt bei der EZB frisches Geld besorgen. Die Institute sind daher auf die teureren Notkredite angewiesen, die die griechische Zentralbank vergibt. Deren Umfang muss aber von der EZB genehmigt werden.

(dpa)
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