+++ LIVE!-Ticker zur Europawahl +++: Europawahl: Klarer Sieg für Schwarz-gelb
VON RAINER KURLEMANN - zuletzt aktualisiert: 07.06.2009 - 22:07Düsseldorf (RPO).Die Eruopawahl ist entscheiden: Schwarz-gelb ist der Gewinner, die Grünen bleiben drittstärkste Kraft und für die SPD gab es ein sehr schwaches Ergebnis. Die Wahlbeteiligung fällt niedrig aus. In unserem LIVE!-Ticker halten wir Sie auf dem Laufendem
+++ 00.11 Uhr Die Wahlbeteiligung liegt mit 43,3 Prozent nun doch etwas höher als bei der Wahl vor fünf Jahren. Damals waren es 43,0 Prozent.
+++ 00.07 Uhr Das vorläufige amtliche Endergebnis der Wahl: CDU: 37,9 Prozent, SPD: 20,8 Prozent, Grüne: 12,1 Prozent, Linke: 7,5 Prozent, FDP: 11,0 Prozent. Von den Sonstigen erreicht keine Partei mehr als 1,5 Prozent.
+++ 23.51 Uhr Es gibt übrigens auch EU-Länder, in denen die Wahlbeteiligung steigt. In Polen beispielsweise sind die Wähler nicht europamüde.
+++ 23.47 Uhr Ein Blick auf die Länderergebnisse: Die Linke ist vor allem in den ostdeutschen Ländern erfolgreich - dort hat sie mehr als 20 Prozent, aber nur in Brandenburg ist die Linke die stärkste Kraft.
+++ 23.35 Uhr In Deutschland ist die Wahl bald vorbei. Von 413 Kreis und kreisfreien Städten fehlen nur noch zwei, beide liegen in Thüringen.
+++ 23.22 Uhr Auch in Hamburg gibt es keinen klaren Wahlsieger. Die CDU ereicht nur 29,7 Prozent und liegt damit nur knapp vor SPD (25,4 %) und Grüne (20,5 %). In Prozenten legen aber nur die FDP und die Linke zu, Grüne und CDU verlieren.
+++ 23.20 Uhr in Berlin hat sich die CDU knapp gegen die Grünen durchgesetzt - 24,3 Prozent gegen 23,6 %. Die SPd landete nur bei 18,8 Prozent, die linke bei 14,7. Für die Linke gibt es weiter in klares Ost-West-Gefälle. Im Osten gewann sie einige Wahlbezirke, im Westen bleibt sie meistens einstellig.
+++ 23.05 Uhr Sitzverteilung im EU-Parlament. Rechtsextreme Parteien sind stärker geworden, das konservative Bündnis, dem auch die Union angehört, erhält etwa 302 Sitze. Das ist die stärkste Fraktion, aber nicht die Mehrheit.
+++ 23.00 Uhr Kleine NRW-Bilanz: Die Wahlbeteiligung ist sehr unterschiedlich. Am höchsten in Münster, Coesfeld, Bonn, Aachen und im Rheinisch-bergishen Kreis. Am niedrigsten in Mönchengladbach, Duisburg, Gelsenkirchen und Hagen.
Hier kommen Sie zu unserer interaktiven Karte mit allen Wahlkreisen aus NRW.
+++ 22.45 Uhr Kleine NRW-Bilanz - die Städte und Kreise mit dem höchsten Anteil FDP: Viersen, Mönchengladbach, Neuss, Düsseldorf, Mettmann, Euskirchen und Bonn.
+++ 22.40 Uhr Das Ergebnis aus NRW liegt nun ebenfalls vor. CDU erhält 38,0 %, SPD 25,6; Grüne 12,5 %; FDP 12,3 % und die Linke 4,6 Prozent. Die SPD schneidet deutlicher besser ab als bundesweit, die Linke deutlich schlechter.
+++ 22.32 Uhr Kleine NRW-Bilanz - die Städte mit dem höchsten Anteil der Linke: Dortmund, Bochum, Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Herne. In vielen Kreisen liegt die Linke noch unter drei Prozent.
+++ 22.30 Uhr Diskussion bei Anne Will: das Thema heißt Karstadt und Kaufhof, offenbar für die Redaktion spannender als die Europawahl. Auch der SPD-Spitzenkandidat Steinmeier ist mit dabei.
+++ 22.25 Uhr Kleine NRW-Bilanz - die Städte mit dem höchsten Anteil Grünen: Münster, Bielefeld, Köln, Bonn und Aachen. NRW ist gespalten, je ländlicher der Kreis desto weniger Stimmen für die Öko-Partei.
+++ 22.21 Uhr In NRW geht es jetzt um die Frage, wer zählt am langsamsten. Das Finale: Köln gegen Herne - alle anderen haben ausgezählt.
+++ 22.12 Uhr Nach einigen Stunden Europawahl bringt das ZDF einen neuen sehr spannenden Punkt: Im EU-Parlament sitzen mehr EU-Gegner als früher. Sie wollen jetzt eine gemeinsame Fraktion bilden. Mit knapp 70 der 738 Abgeordneten stellen sie eine große Gruppe mit knapp zehn Prozent der Stimmen.
+++ 22.10 Uhr Schweden - Die Piratenpartei erhält mehr als sieben Prozent. Diese Gruppe hat nur ein Thema: das offene Internet. In Schweden reicht das für den Einzug ins Parlament.
+++ 22.06 Uhr: Ungarn - Debakel für die Regierung: Die Oppositionspartei hat 67 Prozent der Stimmen geholt.
+++ 22.01 Uhr Das müssen zwei Abgeordnete noch zittern: ARD und ZDF sind sich in der Sitzverteilung nicht einig. Beide haben für die SPD 23, für die FDP 11 und für die Linke 8 Abgeordnete. Unsicherheit bei der CDU: 43 oder 42 Parlamentarier - entsprechend bei den Grünen: elf oder zwölf.
+++ 21.54 Uhr Horst Seehofer (CSU) freut sich im Heute-Journal nach den desolatem Ergebnis zur Landtagswahl über das Europa-Ergebnis. Zwischen ihm und dem Bundeswirtschaftsminister geben es keinen Unterschied in der Position. Und - wie schon vor zwei Stunden: Die Wahrheit liegt in der Wahlurne.
+++ 21.52 Uhr Franz Müntefering (SPD) im Interview im Heute-Journal. Die SPD habe gewusst, dass viele Anhänger nicht zur Wahl gehen werden. Er will beobachten, warum in der vergangenen Woche die Werte für seine Partei noch einmal abgesackt sind. Die Reaktion in der Partei sei klar: "Wir werden kämpfen, die Menschen wissen, dass die Sozialdemorkaten etwas zu sagen haben", sagt Müntefering.
+++ 21.49 Uhr Mit der aktuellen Hochrechnung liegen ARD und ZDF noch nicht vollständig auf gleicher Höhe: CDU: 38,2 und 38,1 %; SPD: 21,1 und 20,9 %; Grüne: 12,2 und 12,0%; Linke 7,3 und 7,7 %; FDP 10,3 und 10,9 %.
+++ 21.36 Uhr Ein Einzelergebnis aus Gerstengrund in Thüringen: Die CDU erhielt dort 43 von 44 abgegebenen Stimmen, das entspricht 97,7 Prozent. Die andere Stimme ging an die FDP.
+++ 21.32 Uhr In Duisburg hat die SPD gewonnen. Sie holt 35,1 Prozent, die CDU 28,5 %, Grüne 11,3 Prozent, FDP 8,4 und die Linke erreicht 7,6 Prozent.
+++ 21.20 Uhr NRW hat fast vollständig gezählt. In der offiziellen Bilanz fehlen nur noch Herne, Dortmund, Duisburg, der Kreis Borken, Aachen und Köln.
+++ 21.05 Uhr Seit der ersten Direktwahl zum EU-Parlament im Jahr 1979 ist die Wahlbeteiligung ständig rückläufig. Nach einer ersten Schätzung gaben diesmal europaweit nur 43,01 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Bei der letzten Wahl 2004 hatte die Beteiligung bei 45,47 Prozent gelegen. Deutschland liegt mit seiner Wahlbeteiligung also im europäischen Mittelfeld.
+++ 20.56 Uhr Trotz des sehr schwachen Ergebnisses bei der Wahl gibt es in NRW durchaus Wahlkreise mit SPD-Mehrheit. In Unna, Bochum, Gelsenkirchen, Bottrop, Oberhausen und im Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis liegt die SPD vorn.
+++ 20.45 Uhr Ergebnis aus Aachen, dort kandidierte SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz. Er holt 37,3 Prozent der Stimmen, aber die CDU liegt insgesamt vorn. Immerhin: Schulz gewinnt 3,7 Prozentpunkte.+++ 20.38 Uhr Griechenland - die Grünen haben erstmals den Einzug ins Parlament geschafft. Das Land wählt gegen den Trend, die oppositionellen Sozialisten sind vorn.
+++ 20.20 Uhr Mittlerweile gibt es aus 17 Staaten der EU Prognosen oder Ergebnisse zur Europawahl. Den aktuellen Stand der Dinge finden sie hier.
+++ 20.12 Uhr Interessantes aus der Analyse der Forschungsruppe Wahlen Das Ansehen der SPD und der CDU in der Bevölkerung ist nicht so verschieden, wie es das Wahlergebnis vermuten lässt. In der Popularität steht die SPD auf der +5/-5 Skala bei 0,8 und die CDU bei 0,9. Das Wahlergebnis sieht anders aus.
+++ 19.59 Uhr Auch in Mönchengladbach gewinnt die CDU mit 39,1 Prozent. Die anderen: SPD 21,5 %, Grüne 11,3%, FDP 16,4 % und Linke 4,8 %. Die SPd konnte hier gewinnen, die CDU verliert etwa zehn Prozent, die FDP gewinnt fast sieben.
+++ 19.55 Uhr Das Ergebnis aus Düsseldorf liegt vor: CDU 36,5 Prozent, SPD 21,3 Prozent, Grüne 15,8 Prozent, FDP 15,2 Prozent, Linke 4,6 Prozent, Reps 1,3 %. Die CDU verliert fast fünf Prozent, die SPD knapp zwei.
+++ 19.53 Uhr Es gibt doch noch Hoffnung und Verlässliches für die SPD. Nach dem derzeitigen Stand holt die SPD in Dortmund die meisten Stimmen. 33,9 % gegen 27,2 für die CDU.
+++ 19.50 Uhr Wahlanalyse der Forschungsgruppe Wahlen: Die EU-Wahl eignet sich nicht als Stimmungstest für die Bundestagswahl. Bei einer geringen Wahlbeteiligung könne die CDU ihre Anhänger besser moblisieren als die SPD.
+++ 19.43 Uhr Pannen am Wahlabend (2): Das vorläufige Ergebnis aus dem Kreis Kleve stimmt nicht. Das Ergebnis für den Kreis Kleve beinhaltet irrtümlich die ausgezählten Stimmen der kreisangehörigen Gemeinde Goch und nicht den gesamten Kreis, teilt die Landeswahlleiterin mit - jetzt wissen wir, wie Goch gewählt hat.
+++ 19.40 Uhr Pannen am Wahlabend (1): CSU-Spitzenkandidat Markus Ferber hat bereits vier Minuten vor der ersten Prognose sein Ergebnis gefeiert. CDU und CSU blieben die bestimmende deutsche Kraft im Europaparlament, heißt es in einer Mail. Da waren die Wahllokale noch geöffnet.
+++ 19.38 Uhr Für NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft ist das Ergebnis ihrer Partei bei der Europawahl "enttäuschend". Es sei nicht gelungen, die Menschen für Europa zu begeistern. Die Verluste der CDU seien nicht der SPD zugute gekommen. Die Zugewinne der Linken seien "überschaubar", auch weil die SPD kaum Wählerinnen und Wähler in diese Richtung verloren habe.
+++ 19.31 Uhr Gregor Gysi von den Linken feiert sein Ergebnis, auch wenn es unter zehn Prozent geblieben ist. Seine Partei erhalte immer mehr Wähler im Westen, das sei seine positive Botschaft aus dieser Wahl, sagt er.
+++ 19.25 Uhr Die Hochrechnungen stabilisieren sich - beim ZDF gibt es keine Veränderungen. CDU: 38,2 %, SPD 21,3 %, Grüne 12,3 %, FDP 10,1 %, Linke 7,2 %, Andere 10,7 %.
+++ 19.12 Uhr Aus dem Kreis Kleve gibt es schon ein vorläufiges Endergebnis: CDU: 49,5 Prozent, SPD: 20,2 Prozent , Grüne: 8,6 Prozent, FDP: 12,6 Prozent, Linke: 2,9 Prozent. Damit hat die Union fast sieben Prozent verloren, die SPd bleibt konstant, für die Linken ist der Kreis Kleve kein gutes Pflaster.
+++ 19.10 Uhr Eine Wahlanalyse ohne Politiker - was Europa fehlt ist eine gemeinsame Öffentlichkeit für die Aktivitäten des Parlaments. Will sagen: die Leute wählen nicht, weil sie nicht wissen, was das Parlament macht.
+++ 19.01 Uhr Überblick über die Verteilung der deutschen Parlamentarier: 42 Sitze für die Union, 24 Sitze für die SPD, 14 Abgeordnete für die Grünen, 11 für die FDP und acht für die Linke - Quelle ist das ZDF.
+++ 18.59 Uhr Nachtrag zur NZZ von 18.42 Uhr - es gibt doch eine EU-Wahl-Berichterstattung, allerdings nicht im oberen Bereich
+++ 18.55 Uhr Die SPD hat eine gemeinsame Interpretation des Wahlergebnisses - der historische Tiefsstand. In den Interviews sagen alle: Wir haben mehr Rückhalt im Volk, die Menschen sind nur nicht zur Wahl gegangen.
+++ 18.53 Uhr: Aus der gleichen Quelle: In Baden-Württemberg kommt die SPD nur auf 18.,3 Prozent. FDP (14,3 %) und Grüne (13,5 %) sind schon nah dran. Vorn liegt die Union mit 39,6 %.
+++ 18.51 Uhr: Es gibt auch regionale Hochrechnungen. In Rheinland-Pfalz hat die SPD zwei Prozent gewonnen und schafft 27,5 Prozent, deutlich mehr als bundesweit. Trotzdem liegt hier auch die Union weit vorn: 39,6 Prozent. die FDP liegt mit 10,5 Prozent vor den Grünen (9,5 Prozent). Das berichtet der SWR
+++ 18.47 Uhr: Alle schauen auf die Bundestagswahl. Jürgen Trittin (Grüne) echauffiert sich: "die Wahl ist noch nicht verloren, wir können Schwarz-gelb verhindern." Wirklich gelassen nur Ronald Pofalla: Wir werden jetzt auch die Bundestagwahl gewinnen, sagt er.
+++ 18.42 Uhr: Auch das ist Europa: Auf der Homepage der Neuen Züricher Zeitung aus der Schweiz gibt noch nicht einmal eine Meldung über die Wahl zum Eu-Parlament.
+++ 18.37 Uhr Österreich - Die Sozialdemokraten der SVÖ erreichen das schlechteste Ergebnis aller Zeiten. Die Liste des EU-Skeptikers Hans Peter Martin erreichte 17,8 Prozent und ist damit schon die drittstärkste Partei. Die ÖVP bleibt mit 29,7 Prozent aber ganz vorn. Bemerkenswert die Freiheitlichen: mit einem Anti-Türkei-Wahlkampf gab es 6,8 Prozentpunkte mehr (jetzt 13).
+++ 18.34 Uhr Das ZDF betreibt Wahlanalyse. Für 57 Prozent der Wähler seien nationalen Fragen wahlentscheidend gewesen, nicht etwa Europa-Themen.
+++ 18.32 Uhr Horst Seehofer in München. Der CSU-Chef setzt auf eine klare Formel. "Die Wahrheit liegt in der Wahlurne." Es lobt die Strategie seiner Partei, gemeinsam habe die Partei für den Erfolg gekämpft und das Vertrauen in der bayerischen Bevölkerung zurück gewonnen.
+++ 18.28 Uhr CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla denkt über Personalien nach. Eine Partei mit knapp 20 Prozent könne keinen EU-Kommisar stellen, sie habe darauf keinen Anspruch - gemeint ist die SPD. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit: Denn die Bundesregierung wird über die Besetzung der EU-Posten entscheiden.
+++ 18.22 Uhr: Beruhigende Nachrichten- obwohl die Anderen in der Hochrechnung etwa zehn Prozent haben: Es ist den Rechtsextremisten in Deutschland nicht gelungen ins EU-Parlament einzuziehen.
+++ 18.20 Uhr: Die ersten Auftritte der Spitzenkräfte von CDU und FDP. Es riecht nach Bundestagswahl: Es sprechen nicht die Spitzenkandidaten der EU-Wahl, sondern die Parteichefs und Generalsekretäre. Schwarz und Gelb loben ihre gute Arbeit und ihre Kandidaten. Sie sind heute abend die Sieger.
+++ 18.16 Uhr: Die SPD begrüßt Franz Müntefering in der SPD-Zentrale mit langem Applaus. Müntefering tritt allein vor die Kameras, ohne Kanzlerkandidat Steinmeier. Das Übliche: Er lobt den Wahlkampf, dankt allen, spricht über Mobilisierungsprobleme. Die SPD habe es nicht geschafft ihre Wähler an die Wahlurne zu bringen. Fast zynisch: die Union habe viele Stimmen verloren, die SPD nicht. "Das konnten wir aufhalten", sagt Müntefering.
+++ 18.14 Uhr: Die erste Hochrechnung des ZDF: CDU/CSU 38,2 %, SPD 21,4 %, Grüne 12 %, Linke 7,1 % FDP 10,6 %, Andere 10,7%
+++ 18.10 Uhr: Eine erste Prognose zur Wahlbeteiligung: 42,0 Prozent. Bei Phoenix freuen sie sich schon über dieses Ergebnis. Man hatte noch Schlimmeres erwartet. Das eine Wahlbeteiligung unter 50 Prozent als positiv bewertet wird, ist für Deutschland auch ungewöhnlich.
+++ 18.07 Uhr: In der SPD-Zentrale gibt es entsetzte Gesichter. Vermutlich ein noch schlechteres Ergebnis als 1994, nur knapp über 20 Prozent, das hat niemand erwartet.
+++ 18.06 Uhr Die Grünen sind zufrieden, aber nicht in Jubelstimmung. Cem Ozdemir freut sich vor allem über die anderen Ergebnisse aus Europa und lobt Griechenland, Frankreich und Skandinavien als starke grüne Länder. Das hat das europäische Netzwerk der Information gut funktioniert. Für Deutschland gilt: Die Grünen müssten noch besser mobilisieren.
+++ 18.04 Uhr Die CDU im Konrad-Adenauer-Haus jubelt, obwohl sie schlechter abgeschnitten hat als 2004. Vor allem das Ergebnis der SPD sorgt für viel Applaus.
+++ 18.00 Uhr Die erste Prognose liegt vor: ARD: CDU: 38,5 % , SPD: 21 %, FDP: 11 %, Grüne: 11,5 %, die Linke 7,5 % - das ZDF: CDU: 38 %, SPD: 21,5 %, Grüne 12 %, FDP 10,5 % , Linke 7,0 %
+++ 17.51 Uhr Österreich - Vorarlberg Online meldet schwere Schlappe für die SPÖ, die ÖVP kann sich nach Hochrechnungen als stärkste Kraft behaupten. Diese Ergebnisse sind natürlich zu früh veröffentlicht, aber sie könnten trotzdem stimmen.
+++ 17.47 Uhr Kleines Update: Wer das Ergebnis von 1994 gerade nicht zur Hand hat: Die CDU hatte 36,5 Prozent, SPD 21,5 %, Grüne 11,9 %, CSU 8 %, PDS 6,1 % und FDP auch 6,1 %. Spannende Fragen heute: wer wird die drittstärkste Kraft. Die FDP hatte ja zuletzt bei der Bundestagswahl gute Werte. Die linken waren zuweilen sogar zweistellig.
+++ 17.42 Uhr Das Interesse an Europa ist unterschiedlich groß. In Irland haben fast 60 Prozent an der Wahl teilgenommen, heißt es. Deutschland kämpft mit etwa 40 Prozent Wahlbeteiligung. Ausgerechnet Irland, wo die EU-Verfassung doch auf wenig Gegenliebe stößt.
+++ 17.39 Uhr Die Nachrichtenagentur ap berichtet aus dem EU-Parlament. Dort warten hunderte Journalisten, die Abgeordneten selbst sind aber in ihren Ländern - auch die Deutschen. CDU-Spitzenkandidat Hans-Gert Pöttering, sein SPD-Konkurrent Martin Schulz und FDP-Frontfrau Silvana Koch-Mehrin wurden zu einer Wahlparty in Berlin erwartet. Das Parlament feiert auswärts.
+++ 17.14 Uhr Es gibt inoffizielle Prognosen über den Wahlausgang in Großbritannien. Demnach wird die eine rechtsextreme Partei mindestens einen Abgeordneten nach Straßburg schicken. Die Briten sollen auch eine Partei mit EU-Gegnern ins Parlament entsenden. Auch aus den Niederlanden sickerte in dieser Woche bereits durch, dass die rechtsextremen Parteien erfolgreich waren. Kleine Parteien profitieren immer von einer niedrigen Wahlbeteiligung, weil sie ihre anhänger besser mobilisieren können.
+++ 17.36 Uhr Wahlbeteiligung
ist Bayern scheint deutlich höher zu sein als im Bundesdurchschnitt.
Die bayrischen Wähler wollen die CSU ins Parlament heben. Das hat bei
d er Mobilisierung geholfen.
+++ 17.30 Uhr
Die SPD mit Franz Müntefering kann heute zu den Gewinnern zählen.
Zumindest nach Prozentpunkten. Im Jahr 2004 gab es nur 21,5 Prozent der
Stimmen. Da wird sich die Partei steigern können. Die Union wird
dagegen Verluste hinnehmen müssen. Vor fünf Jahren bekamen CDu und CSU
44,5 Prozent. Derzeit hoffen die Christdemokraten, dass die CSU in
Bayern die Fünf-Prozent-Hürde schafft.
+++ 17.20 Uhr TV-Check: Phoenix zeigt verschiedene Clips von Parteien vor der Wahl aus dem Internet. Ganz unterhaltsam. Leider haben sie keine Links.
+++ 17.10 Uhr Offizielle Ergebnisse aus den einzelnen Staaten der EU darf es erst ab 22 Uhr geben, damit die Wähler in Polen und Italien, wo die Wahllokale erst um 22 Uhr schließen, nicht beeinflusst werden. Einzelne Ergebnisse aus Städten und Kreisen in NRW werden wir aber schon früher zeigen können.
+++ 17.08 Uhr In 53 Minuten schließen in Deutschland die Wahllokale.
+++ 17.06 Uhr Bis um 16 Uhr haben lediglich 34 Prozent aller Wahlberechtigten in NRW ihre Stimme ab, meldet die Landeswahlleiterin. Bei der Wahl 2004 war um diese Zeit ein Wert von 37,5 Prozent erreicht.
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