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Vor italienischer Küste
Wieder sterben 45 Flüchtlinge im Mittelmeer

Von Albanien bis zum Südsudan: Ursachen der großen Flucht
Von Albanien bis zum Südsudan: Ursachen der großen Flucht FOTO: ALESSANDRO BIANCHI
Rom. Wieder ist auf dem Mittelmeer ein Schiff mit Flüchtlingen untergegangen, wieder gibt es Tote, diesmal mindestens 45. Immerhin 135 Migranten konnten lebend von dem untergehenden Schiff geborgen werden.

Das teilte die italienische Marine in der Nacht zum Samstag mit. Die Leichen sollen in eine noch ungenannte italienische Hafenstadt gebracht werden, erklärte die Marine auf Twitter. Demnach seien über Nacht in mehreren Rettungsaktionen insgesamt 629 Flüchtlinge lebend aus den Fluten gerettet worden, die ebenfalls nach Italien gebracht würden.

Nach Angaben italienischer Behörden starben bereits am Freitag mindestens zehn Menschen im Mittelmeer, an die 1900 Menschen wurden aus Seenot gerettet und in Sicherheit gebracht. Seit Anfang der Woche hätten Marine-; Handels- und Rettungsschiffe rund 12 000 Flüchtlinge aufgenommen und nach Italien gebracht. Die meisten seien im Seegebiet etwa 50 Kilometer nördlich der libyschen Stadt Zuwara gefunden worden.

Erst am Donnerstag waren in diesem Gebiet mindestens 20 Menschen gestorben, Dutzende Migranten wurden aus einem sinkenden Boot gerettet.

(hebu/dpa)
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