| 16.03 Uhr

Pariser Weltklimakonferenz
Frankreich startet Grenzkontrollen vor Klimagipfel

Frankreich startet Grenzkontrollen vor Klimagipfel
Französische Polizisten stoppen ein Fahrzeug an der Grenze zu Belgien. FOTO: ap, MS LR
Paris. Frankreich kontrolliert wegen der bevorstehenden Pariser Weltklimakonferenz seit Freitag wieder seine Grenzen. Einen Monat lang sollen 30.000 Beamte eingesetzt werden, darunter auch Bereitschaftspolizisten.

Zunächst sind bis zum 19. November zufällige mobile Kontrollen geplant. Diese sollten den Verkehr von Grenzpendlern nicht stören, hatte Innenminister Bernard Cazeneuve am Donnerstag im Senat gesagt.

Später sollen die Kontrollen ausgeweitet und systematischer werden, vor allem in den Tagen vor geplanten Großdemonstrationen am 29. November und 12. Dezember. Die UN-Klimakonferenz beginnt am 30. November und soll einen Weltklimavertrag aushandeln, der den Ausstoß von Treibhausgasen reduziert. Zum Auftakt werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter US-Präsident Barack Obama und Chinas Staatschef Xi Jinping.

Mit dem Schengener Abkommen wurden ständige Grenzkontrollen zwischen vielen Ländern Europas abgeschafft. Bei besonderen Anlässen kann es vorübergehend wieder nationale Grenzkontrollen geben - in der Vergangenheit etwa bei einer Fußball-WM oder einem G7-Gipfel.

Liebe Leserinnen und Leser,
Ihre Meinung zu RP Online ist uns wichtig. Anders als sonst bei uns üblich gibt es allerdings an dieser Stelle keine Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Zu unserer Berichterstattung über die Flüchtlingskrise haben wir zuletzt derart viele beleidigende und zum Teil aggressive Einsendungen bekommen, dass eine konstruktive Diskussion kaum noch möglich ist. Wir haben die Kommentar-Funktion bei diesen Themen daher vorübergehend abgeschaltet. Selbstverständlich können Sie uns trotzdem Ihre Meinung sagen – per Facebook oder per E-Mail.

(dpa)