| 21.06 Uhr

Finanzminister beraten in Brüssel
Krisentreffen zu Griechenland nach 90 Minuten abgebrochen

Brüssel. Die Euro-Finanzminister haben ihr Krisentreffen zu Griechenland auf Donnerstag vertagt. Das teilte der finnische Ressortchef Alexander Stubb am Mittwochabend nach rund eineinhalbstündigen Beratungen beim Online-Dienst Twitter mit.

Schon vor dem Auftakt hatte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wenig optimistisch gezeigt, dass es schon am Mittwoch eine Einigung geben könne. Verhandlungen Athens mit den Gläubiger-Institutionen über geforderte Sparmaßnahmen hatten im Vorfeld keinen Durchbruch gebracht.

"Das ist es für heute Abend", schrieb der finnische Finanzminister Alexander Stubb im Kurznachrichtendienst Twitter. "Wird morgen um 13.00 Uhr fortgesetzt." Griechenland braucht dringend neue Finanzhilfen, um am 30. Juni rund 1,5 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen zu können. An diesem Tag läuft auch das europäische Hilfsprogramm für Griechenland aus. Dem Land droht ohne Einigung mit seinen Gläubigern der Bankrott und letztlich der Austritt aus dem Euroraum.

(dpa/afp)
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