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Schuldenkrise in Griechenland
Lafazanis: "Grexit" wäre so einfach wie Wasser trinken

Porträt: Alexis Tsipras - selbsternannter Retter Griechenlands
Porträt: Alexis Tsipras - selbsternannter Retter Griechenlands FOTO: dpa, sp ase tba
Athen. Griechenlands früherer Energieminister Panagiotis Lafazanis will den "Grexit". Er sehe da überhaupt kein Problem, betonte er. Eine neue Währung würde nur eine "kleine, befristete Abwertung" erleiden.

Ein Austritt aus dem Euro wäre für Griechenland laut dem Chef der neuen linken Partei Volkseinheit, Panagiotis Lafazanis, kein großes Problem. Der frühere Energieminister erklärte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, seine Partei bekenne sich zu dem Ziel, eine neue nationale Währung einzuführen.

Die meisten Griechen sind gegen einen solchen Schritt. Lafazanis sagte jedoch, der Austritt aus dem Euro sei so einfach "wie das Trinken von einem Glas Wasser". Eine neue Währung würde nur eine "kleine, befristete Abwertung" erleiden.

Lafazanis hatte dem Kabinett von Ex-Ministerpräsident Alexis Tsipras angehört, die Syriza-Partei aber im Zuge des Schuldenstreits des Landes mit den internationalen Gläubigern verlassen. Gemeinsam mit anderen Syriza-Abtrünnigen gründete er die Partei Volkseinheit, die laut Meinungsumfragen zur Neuwahl am 20. September bei vier Prozent liegt.

(ap)
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