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Griechenland-Krise
Griechische Regierung will am Montag Banken wieder öffnen

Griechische Rentner strömen zu den Banken
Griechische Rentner strömen zu den Banken FOTO: afp, am/JK
Athen. Die griechischen Banken sollen laut der Regierung am kommenden Montag nach drei Wochen wieder öffnen und die bestehenden Einschränkungen beim Abheben von Bargeld und dem Kapitalverkehr schrittweise gelockert werden.

Das teilte der stellvertretende Finanzminister Dimitris Mardas am Donnerstagabend im staatlichen Fernsehsender ERT mit. Die griechischen Banken wurden am 29. Juni geschlossen, um Massenabhebungen zu stoppen und ihren Zusammenbruch zu verhindern.

Damals hatte die Europäische Zentralbank ihre Notkredite eingestellt, mit denen die Liquidität der Banken aufrechterhalten wurden. Seitdem konnten Griechen an Geldautomaten nur noch 60 Euro pro Tag abheben.

Die EU teilte nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zu Sparauflagen mit, sie helfe dem Euroland mit einem bis Mitte August verlängerten Überbrückungskredit aus dem akuten Liquiditätsengpass.

So solle gewährleistet werden, dass Griechenland seine unmittelbaren Zahlungsverpflichtungen erfüllen könne. Zudem nahm die Europäische Zentralbank ihre Notfallkredite für die griechischen Banken wieder auf, wie EZB-Präsident Mario Draghi bekanntgab. Zudem stimmten die Finanzminister der Eurozone prinzipiell zu, mit Griechenland über ein neues Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro zu verhandeln.

(ap)
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