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Schuldenkrise in Griechenland
Varoufakis findet Forderungen der Gläubiger "seltsam"

Porträt: Varoufakis – Medienexperte und Ex-Finanzminister
Porträt: Varoufakis – Medienexperte und Ex-Finanzminister FOTO: dpa, el ase
London. Im Schuldenstreit mit den Gläubigern zeigt Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis keine Kompromissbereitschaft. Sein Land sei noch immer mit Forderungen konfrontiert, die es nicht erfüllen könne, sagte er. Dabei habe Athen alles getan, um den "seltsamen Forderungen" der Geldgeber entgegenzukommen.

Das sagte Varoufakis am Freitag dem irischen Rundfunksender RTE. Griechenland sei entschlossen, in der Euro-Zone zu bleiben, betonte der Minister des von der Pleite bedrohten Euro-Landes.

Die Euro-Finanzminister hatten ihre Beratungen am Donnerstag erneut ohne Durchbruch vertagt. Am Samstag wollen sie sich zu einer weiteren Krisensitzung treffen, um über Reformvorschläge für Griechenland und deren Bewertung durch die Institutionen von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank zu beraten.

 

(REU)
 
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