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Einigung am Montag fraglich
Juncker dämpft Erwartungen an Euro-Krisengipfel

Jean-Claude Juncker dämpft Erwartungen an Euro-Krisengipfel
Jean-Claude Juncker: "Wir haben in den vergangenen Tagen Fortschritte gemacht." FOTO: afp, bb
Brüssel. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Erwartungen an den Euro-Krisengipfel zu Griechenland gedämpft. "In den vergangenen Tagen haben wir Fortschritte gemacht, noch aber sind wir nicht so weit", sagte Juncker am Montag in Brüssel bei einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras. "Ich weiß nicht, ob wir heute eine Einigung erzielen werden."

Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Staaten wollen am Abend über eine Lösung für das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland beraten. Bereits ab Mittag prüfen die Finanzminister der Eurozone, ob von Athen vorgelegte Vorschläge ausreichen, um verbliebene Gelder aus dem Ende Juni auslaufenden Hilfsprogramm für das Land auszuzahlen.

Tsipras trifft davor die Vertreter der internationalen Gläubiger Griechenlands. Neben der EU-Kommission sind das die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF).

(AFP)
 
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