| 14.16 Uhr

Wahlen in der Türkei
OSZE kritisiert Gewalt während türkischem Wahlkampf

Fotos: Erdogan – vom Häftling zum Ministerpräsidenten
Fotos: Erdogan – vom Häftling zum Ministerpräsidenten FOTO: AP
Ankara. Bei den Wahlen in der Türkei hat Erdogans Partei AKP am Sonntag die absolute Mehrheit erobert. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat jetzt allerdings die Gewalt während des Wahlkampfes kritisert - sowie die Behinderung einer freien Medienberichterstattung. 

Nach dem Sieg der Partei von Staatschef Recep Tayyip Erdogan bei der Parlamentswahl in der Türkei hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die Gewalt im Wahlkampf kritisiert. Zudem sei eine freie Medienberichterstattung behindert worden, erklärten die OSZE-Wahlbeobachter am Montag in Ankara.

Ihr Bericht über den Urnengang wurde gemeinsam mit Beobachtern des Europarates und des Europaparlaments erstellt.

Bei der Wahl am Sonntag hatte Erdogans AKP die absolute Mehrheit im Parlament erobert und kann nun wieder allein regieren. Das Ergebnis gilt als Erfolg für den Präsidenten, der seine Befugnisse per Verfassungsreform ausweiten will. Er hatte die Neuwahl angesetzt, weil seine Partei nach der Parlamentswahl im Juni ihre absolute Mehrheit verloren hatte und keine Regierungskoalition zustande gekommen war.

(AFP)
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