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Vor dem EU-Sondergipfel
Schäuble vermisst "substanzielle Vorschläge" aus Athen

Porträt in Bildern: Das ist Wolfgang Schäuble
Porträt in Bildern: Das ist Wolfgang Schäuble FOTO: dpa, wk jai
Brüssel. In der Schuldenkrise hat Griechenland nach Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bislang keine neuen "substanziellen Vorschläge" für eine Lösung vorgelegt.

"Ich kenne keine neuen Vorschläge, der Stand ist für mich derselbe wie am Donnerstag", sagte Schäuble zum Auftakt des Treffens der Finanzminister der Eurozone am Montag in Brüssel. "Wir haben bisher keine substanziellen Vorschläge bekommen." Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) habe bislang "nichts" bekommen.

Die Finanzminister sollen einen Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs am Abend vorbereiten. Es gebe aber keine Vorschläge aus Athen, die "seriös" geprüft werden könnten, sagte Schäuble. "Und deswegen werden wir auch für einen Eurosummit heute Abend keine angemessene Vorbereitung liefern können." Das Gipfeltreffen werde deswegen "relativ wenig bringen können".

Hintergrund: Worterklärungen zur griechischen Schuldenkrise

Die griechische Regierung hatte am Sonntag nach eigenen Angaben neue Vorschläge für eine Lösung der Schuldenkrise geschickt. Dies wurde von mehreren Seiten bestätigt.

(AFP)
 
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