Trefffen in Libanon und Syrien: Fischer setzt Nahost-Gespräche fort
zuletzt aktualisiert: 23.06.2003 - 09:35Beirut (rpo). Bundesaußenminister Joschka Fischer hat seine Gespräche über den internationalen Nahost-Friedensplan fortgesetzt. Auf dem Programm standen Treffen mit den Staatschefs von Libanon und Syrien.
Fischer traf in Beirut mit dem libanesischen Präsidenten Emile Lahoud zusammen. Am Nachmittag wollte Fischer weiter nach Syrien fliegen und dort mit Präsident Baschar el Assad sprechen.
Der Minister hatte zuvor eine konstruktive Rolle der mit Israel verfeindeten Länder Syrien und Libanon angemahnt. Der libanesische Ministerpräsident Rafik Hariri hatte Vorbehalte gegen den so genannten "Friedensfahrplan" des Nahost-Quartetts aus den USA, Russland, der EU und den Vereinten Nationen geäußert. Hariri hatte eine stärkere Berücksichtigung der Interessen Libanons und Syriens gefordert.
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