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Umstrittene Energiegewinnung: So funktioniert Fracking

"Fracking" ist ein Verfahren zur Gewinnung von Erdgas aus Gesteinsporen. Bei dem "Hydraulic Fracturing" wird Gestein in 1000 bis 5000 Metern Tiefe mit hohem hydraulischen Druck aufgebrochen.

Umstrittene Energiegewinnung: So funktioniert Fracking

Dank moderner Bohrtechniken, bei denen erst nach unten gebohrt wird und dann im Untergrund Querbohrungen stattfinden, lohnt sich dieses aufwändige Verfahren.

Umstrittene Energiegewinnung: So funktioniert Fracking

Fracking ist besonders in den USA wirtschaftlich und politisch interessant geworden, um unabhängiger von Erdöl- und Erdgaslieferungen aus dem Ausland zu werden.

Umstrittene Energiegewinnung: So funktioniert Fracking

Auch in Deutschland gibt es nennenswerte Vorkommen dieser unkonventionellen Erdgas-Lagerstätten. Man findet sie zum Beispiel in Schiefertonformationen, Kohleflözen und dichten Sandsteinformationen. Studien gehen davon aus, dass der deutsche Gasbedarf mit den Vorkommen bis zu 27 Jahre lang gedeckt werden könnte. Allerdings gelten 14 Prozent der Fläche als Wasserschutzgebiete, somit ist das Förderpotenzial weit geringer.

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Um dieses Gas fördern zu können, wird in der Regel ein flüssiges Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst. Dadurch entstehen Risse im Gestein, durch die das Gas entweichen und über Bohrrohre an die Oberfläche gelangen kann.

Umstrittene Energiegewinnung: So funktioniert Fracking

Das Verfahren ist allerdings umstritten. Umweltschützer befürchten eine Verunreinigung des Trinkwassers. Das Umweltbundesamt (UBA) sieht darüber hinaus Unsicherheiten durch den Chemikalieneinsatz - zum Beispiel bei der Entsorgung des anfallenden Abwassers.

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