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Berlin
Frauenministerin dringt weiter auf Lohngerechtigkeit

Berlin. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) macht angesichts verhärteter Fronten beim Thema Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern Druck für eine Kompromisslösung noch in dieser Legislaturperiode. Schwesig soll gestern hochrangige Vertreter von Gewerkschaften, Arbeitgebern und Kanzleramt getroffen haben. Union und SPD ringen seit Längerem um einen Kompromiss zu Schwesigs Plänen.

Schwesig hatte ihren Gesetzentwurf bereits vor sechs Monaten vorgelegt. Im Kern geht es darum, die Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern zu verringern. Wirtschaft und Union warnen vor zu viel Bürokratie, weil die Pläne einen individuellen Auskunftsanspruch für alle Beschäftigten zur Lohnfindung vorsehen. Frauen sollen etwa erfahren können, was ihre männlichen Kollegen auf vergleichbaren Posten im Schnitt verdienen.

(dpa)
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