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Genf
Gefechte in Syrien gefährden die Friedensgespräche

Genf. Angesicht heftiger Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen ist die für diese Woche geplante Fortsetzung der Syrien-Friedensgespräche in Genf unsicher. Syrische Kampfflugzeuge griffen Orte nahe der Hauptstadt Damaskus und die Metropole Aleppo im Norden des Landes an, berichtete die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Auch in anderen Landesteilen wurde demnach der Waffenstillstand gebrochen, der als Voraussetzung für die Verhandlungen in der Schweiz gilt.

Der UN-Sonderbeauftrage für Syrien, Staffan de Mistura, hält an einer neuen Verhandlungsrunde bis kommenden Mittwoch fest, räumte aber "besorgniserregende Entwicklungen" in den Frontgebieten ein. Der Vertreter der Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al Assad sagte ein Treffen an diesem Montag in Genf zu. Das Hohe Verhandlungskomitee der Opposition hat dagegen seine Teilnahme an den Gesprächen ausgesetzt.

(rtr)
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