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Haft für Trittbrettfahrer

Die ersten Trittbrettfahrer des Terrorismus' ließen nach den Anschlägen in Paris nicht lange auf sich warten. Bei der Polizei gingen bereits am Tag danach die ersten anonymen Bombendrohungen ein, die sich nach der Überprüfung allesamt als falsch herausstellten. Von Christian Schwerdtfeger

Es sind nicht zu tolerierende Taten, die mit den Sorgen der Menschen spielen und offenbar nur ein Ziel haben: Angst in der Bevölkerung schüren. Die gestörten Persönlichkeiten, die so etwas tun, sind in den meisten Fällen verantwortungslose, geltungssüchtige Jugendliche, die nicht selten Außenseiter sind, kaum Freunde haben. Sie handeln in der Regel aus purer Langeweile oder aus Wut auf die Gesellschaft, von der sie sich nicht verstanden fühlen.

Als Ausrede kann und darf das nicht gelten. Solche Leute müssen, so sie gefasst werden, hart bestraft werden. Egal, ob minderjährig oder nicht. Dafür müssten nicht einmal Gesetze geändert werden; die bestehenden reichen aus. Trittbrettfahrer können schon jetzt ins Gefängnis gesteckt werden. Nur muss dieses Strafmaß auch mal angewandt werden.

Quelle: RP
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