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Düsseldorf
Henriette Reker leidet noch unter Albträumen

Düsseldorf. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht geschildert, dass sie nach dem Messerattentat nachts noch immer Albträume quälen. Den Messerstich habe sie damals wie eine Hinrichtung empfunden. "Ich habe gedacht, mir sei die Kehle durchgeschnitten worden", sagte die 59-Jährige, die im Gerichtssaal den rechtsradikalen Attentäter Frank S. keines Blickes würdigte. Sehr nüchtern schilderte sie, was ihr am 16. Oktober 2015 widerfahren ist. Den Anschlag, bei dem ihre Luftröhre durchtrennt wurde, habe sie möglicherweise nur überlebt, weil sie sich Finger in die Wunde gesteckt habe. Dass dies lebensrettend sein könne, habe sie während ihrer früheren Tätigkeit bei einer Genossenschaft erfahren. Frank S. ist wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

(hüw)
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