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Bonn
Hilfsorganisationenprangern weltweit Kinderehen an

Bonn. Illegale Frühverheiratungen, massive Benachteiligungen, schwere Kinderarbeit: Zum gestrigen Weltmädchentag haben Hilfsorganisationen die Lage von Mädchen angeprangert. So werden etwa weltweit jährlich 7,5 Millionen Mädchen illegal frühverheiratet, wie aus einer Studie des Kinderhilfswerks Save the Children hervorgeht. Demnach sind vor allem Mädchen in Ländern West- und Zentralafrikas von solchen Ehen betroffen. Dort gebe es rund 1,7 Millionen illegale Kinderehen. "Viele frühverheiratete Mädchen sind Gewalt und Missbrauch ausgesetzt, zudem werden sie ihrer Bildungs- und Entwicklungschancen beraubt", erläuterte die Chefin von Save the Children Deutschland, Susanna Krüger.
(kna)
 
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