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Washington
Clinton und Sanders suchen nach Gemeinsamkeiten

Hillary Clinton und Bernie Sanders suchen gemeinsame Linie
FOTO: dpa, mr cs
Washington. Nach Abschluss der US-Vorwahlen bei den Demokraten versuchen die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und ihr Rivale Bernie Sanders, eine gemeinsame Linie für die Wahl im November zu finden. Beide kamen gestern zu einem 90-minütigen Gespräch in einem Hotel in der Hauptstadt Washington zusammen. Das Treffen sei positiv gewesen, hieß es von Mitarbeitern beider Lager. Clinton hatte im Hauptstadtbezirk Washington DC auch die letzte Vorwahl der Demokraten gewonnen.

Obwohl Clinton bereits über genügend Stimmen für die Nominierung als demokratische Präsidentschaftskandidatin im Juli verfügt, wollte Sanders bis zuletzt nicht aufgeben. Jüngst hatte sich auch US-Präsident Barack Obama hinter Clinton gestellt. Es wird erwartet, dass Sanders für die Unterstützung Clintons inhaltliche Zugeständnisse fordert. Sanders hatte im Vorwahlkampf vor allem Zulauf bei jüngeren und linken Demokraten gefunden. Er fordert zudem eine Reform der Demokratischen Partei.

Clinton und Sanders seien sich einig im Ziel, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu stoppen, hieß es. Es gehe um "die Gefahr, die Donald Trump für die USA bedeutet, und die Frage, wie man mehr Menschen in den politischen Prozess integrieren kann", sagte Sanders' Sprecher Michael Briggs.

(rtr)
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