kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Kabila mit Annan zusammengetroffen: Hoffnung auf Ende des Bürgerkriegs in Kongo

zuletzt aktualisiert: 02.02.2001 - 20:28

New York (AP). Eine Woche nach dem Amtsantritt des neuen kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila sind die Hoffnungen auf ein Ende des Bürgerkriegs in dem zentralafrikanischen Land gestiegen. Kabila traf am Freitag in New York mit UN-Generalsekretär Kofi Annan zusammen, der sich optimistisch über die Friedensaussichten äußerte. "Es herrscht ein neues Klima, und wir sollten die neue Situation nutzen, um den Friedensprozess voranzubringen", sagte Annan kurz vor seinem Treffen mit Kabila.

Der Sohn des ermordeten Staatschefs von Kongo war am Donnerstag in Washington mit US-Außenminister Colin Powell sowie mit dem ruandischen Präsidenten Paul Kagame zusammengetroffen, dessen Truppen die Rebellen in Kongo unterstützen. Kabila sagte nach seinem Meinungsaustausch mit Powell, konkrete Entscheidungen seien dabei nicht getroffen worden. Er befürworte jedoch neue Verhandlungen über den 1999 geschlossenen Friedensvertrag zwischen Kongo und den fünf anderen Staaten, die an dem Krieg beteiligt sind.

Als Zeichen eines möglichen neuen Dialoges werteten Beobachter das Treffen zwischen Kabila und Kagame, der sich ebenfalls in Washington aufhielt. Kagames Sprecher bestätigte, dass ein solches Treffen stattgefunden habe. Nähere Einzelheiten wurden nicht bekannt. Aus dem US-Außenministerium verlautete aber, die Zusammenkunft könne die Grundlage für weitere Kontakte bilden.

Ruanda und Uganda unterstützen die Rebellen, die gegen die Regierung des Mitte Januar ermordeten Vaters von Joseph Kabila, Laurent Kabila, kämpften. Angola, Namibia und Simbabwe unterstützen dagegen die Regierungstruppen. Alle Beteiligten unterzeichneten 1999 in Lusaka in Sambia eine Waffenruhe und sind seither weitere ähnliche Abkommen eingegangen. Verstöße gegen diese Abkommen und von Laurent Kabila aufgebaute Hindernisse haben jedoch bislang die Entsendung einer rund 5.500 Mann starken UN-Beobachtertruppe verhindert.

UN-Sprecher Fred Eckhard sagte zu dem Treffen Kabilas mit Annan, es gebe Signale, dass die Kriegsparteien an Friedensverhandlungen interessiert seien. Dabei könnten neben den beteiligten Staaten auch die Rebellengruppen vertreten sein.

Kabila versprach nach seiner Vereidigung am Freitag vergangener Woche freie Wahlen und die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, um die Stationierung der internationalen Friedenstruppe in seinem Land durchzusetzen. Nach Schätzungen der US-Regierung wurden seit Beginn des Bürgerkriegs im Sommer 1998 zwei Millionen Menschen vertrieben, mehr als 300.000 Menschen sind ins Ausland geflüchtet.

Quelle: RPO Archiv

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Wulff - der Witz der Session

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Der Bundespräsident wird bei den Büttenrednern in diesem Jahr zum Pointengeber. mehr 

Bewegung für Sunniten, Schiiten und Kurden

Säkulare Partei im Irak gegründet

Eine Gruppe irakischer Dissidenten hat am Samstag eine neue Partei gegründet. Die Union der ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Bewegung für Sunniten, Schiiten und Kurden

Säkulare Partei im Irak gegründet

US-Anti-Drogen-Behörde DEA

Beweise für Korruption in Mexiko

Proteste in Griechenland gegen Sparplan

"Nieder mit der Erpressung durch die Troika"

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Alstereisvergnügen lockt nach Hamburg

Hamburger und Hamburg-Besucher können sich auf das langersehnte Alstereisvergnügen freuen. Das Event findet von Freitag bis Sonntag statt. ... mehr 

Aus unserer Parlamentsredaktion

Politik ist langweilig? Vergessen Sie's!

reichstag berlin kuppel DDP 2005-0801

Politik ist Drama, Komödie und gelegentlich großes Kino. Aus Berlin schauen unsere Korrespondenten auf das Geschehen.

 

Berliner Bühne

Ein Besuch in Nordkorea

 

Essay zum Kampf gegen die Schuldenkrise

Europa 2020 – ein Szenario

 

Berliner Bühne

193 Staaten, ein Haushalt

Top-Services