Bundeswehr erteilt Auskunft: Info-Hotlines zu Uran und Radarstrahlen
zuletzt aktualisiert: 22.01.2001 - 15:27Berlin (dpa). Die Bundeswehr hat zu den Themen Uran-Munition und Röntgenstrahlen durch Radargeräte interne Info-Hotlines für Soldaten eingerichtet. Verunsicherte Bürger können in Bonn unter der Telefonnummer 0228/12-0 Auskünfte bekommen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Montag in Berlin mit.
Für die Soldaten wurde zum Komplex Uran eine Hotline rund um die Uhr geschaltet. In der Zeit von 08.00 bis 22.00 stehen Fachärzte für Informationen zur Verfügung. Zum Thema Strahlenwirkung beim Betrieb von Radargeräten sind ebenfalls spezialisierte Ärzte Ansprechpartner. Hier in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr. Nähere Angaben erhalten Soldaten im internen Informationsnetz der Bundeswehr.
Im Internet bieten Bundeswehr und Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF/München) Informationen über abgereicherte Uran- Munition und mögliche Gesundheitsgefahren an. Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD), das GSF und Experten in der Bundeswehr halten Nebenwirkungen von Uran-Munition nahezu für ausgeschlossen.
Der Verband der Reservisten der Bundeswehr teilte mit, auch die Reservisten, die eine Schädigungen befürchten, könnten sich kostenlos medizinisch untersuchen lassen. Der Reservistenverband vertritt 138 000 Mitglieder.
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