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Mossul
Irak meldet Fortschritte bei Mossul-Offensive

Mossul. Die irakischen Regierungstruppen dringen trotz heftigen Widerstands der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) von Osten her immer tiefer in die Extremisten-Hochburg Mossul ein. Der IS sei aus mehr als einem Drittel des Stadtgebiets östlich des Tigris vertrieben worden, sagte Innenministeriumssprecher Saad Maan gestern bei einer Pressekonferenz. Der Sprecher des von den USA geführten Militärbündnisses, John Dorrian, erklärte, bei Luftangriffen seien bisher 59 Autos mit Sprengstoff und mehr als 80 Tunnel zerstört worden. Seit mehr als vier Wochen rücken irakische Regierungstruppen, Spezialeinheiten sowie kurdische und schiitische Milizen aus verschiedenen Richtungen auf Mossul vor, die größte Stadt, die der IS im Irak noch unter seiner Kontrolle hat.

Bei Bombenanschlägen in und nahe Bagdad wurden gestern zudem mindestens 14 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt. Die Angriffe richteten sich nach Polizeiangaben gegen Märkte, schiitische Pilger und sunnitische Stammeskämpfer, die sich gegen den IS ausgesprochen hatten. Mitarbeiter von Krankenhäusern bestätigten die Opferzahlen. Die Verantwortung für die Anschläge übernahm zunächst niemand.

(ap)
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