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Paris
Iran schließt in Paris milliardenschwere Verträge ab

Paris. Nach Jahrzehnten der Isolierung hat sich der iranische Präsident Hassan Rohani in Paris für ein neues Zeitalter der Kontakte zu Frankreich und Europa starkgemacht. Nach dem Abschluss des Atomabkommens und dem Ende der Sanktionen sollten nun die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen ausgebaut werden, sagte Rohani gestern in Paris.

So kündigte etwa der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroën seine Rückkehr in den Iran an. In den kommenden fünf Jahren sollen bis zu 400 Millionen Euro investiert werden. Zur Modernisierung seiner überalterten Flugzeugflotte hat der Iran zudem 118 Maschinen für 22,8 Milliarden Euro beim europäischen Hersteller Airbus bestellt.

Im Kampf gegen den Terrorismus haben der Iran und Frankreich aus Sicht Rohanis eine historische Verpflichtung, die Gefahr durch die Terrormiliz Islamischer Staat gemeinsam zu bekämpfen.

(dpa)
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