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Berlin
Junge Union fordert späteren Renteneintritt

Berlin. Paul Ziemiak ist 30 Jahre alt und empfindet die Rente mit 67 für seine Generation schon jetzt als programmierte Altersarmut. Denn die Menschen lebten immer länger, die Zahl der Alten steige, die der Jungen sinke. Das Rentensystem sei so auf Dauer nicht bezahlbar. Deshalb fordert der Chef der Jungen Union, der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU: "Je älter die Menschen statistisch werden, desto länger müssen sie arbeiten." Man müsse die Lebensarbeitszeit an die steigende Lebenserwartung koppeln. "Schuften bis zum Tod", nennt das der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Jan Korte. Er ist auch erst 38 Jahre alt und wirft Ziemiak "altes, radikal neoliberales Denken" vor.

(dpa)
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