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Eine Rente gegen versteckte Altersarmut

Kommentar: Eine Rente gegen versteckte Altersarmut
Eva Quadbeck FOTO: RP
Meinung | Düsseldorf. Die Lebensleistungsrente ist eine gute Idee. Sie wird jenen helfen, die lange Jahre mit geringem Lohn gearbeitet haben, deren Rente aber nicht zum Leben ausreicht. Sie würde viele Menschen aus der Sozialhilfe im Alter herausholen. Von Eva Quadbeck

Vor dem Hintergrund, dass sich oft diejenigen schämen, "zum Amt" zu gehen, die stets fleißig waren, könnten Menschen von dieser Rente profitieren, die es schlicht verdient haben. Das neue Modell wäre ein wirksames Mittel gegen versteckte Altersarmut.

Aktuell ist der Anteil an mittellosen Senioren gering. In Zukunft wird die Altersarmut aber wachsen, da immer mehr Menschen in den Ruhestand gehen, die von schlecht bezahlten Jobs und zeitweise von Arbeitslosengeld gelebt haben. Auch sie würden von der Lebensleistungsrente profiteren.

Trotz der zunehmend angespannten Stimmung in der großen Koalition liegen die Chancen nicht schlecht, dass die Reform noch realisiert wird. Es muss aber unbedingt sichergestellt werden, dass sie nicht aus der Rentenkasse, sondern aus Steuermitteln finanziert wird. Weil die Lebensleistungsrente Steuermittel in der Grundsicherung einspart, ist eine Finanzierung machbar.

Quelle: RP
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