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Berlin/Düsseldorf
Kraft erntet für Satz zur K-Frage auch intern Kritik

Berlin/Düsseldorf. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat für ihre Äußerung Kritik geerntet, dass die Kanzlerkandidatur der SPD geklärt sei, sie aber nichts verrate. Aus der SPD-Spitze in Berlin hieß es, man sei "sprachlos", so etwas nütze der Partei nicht. Der NRW-Spitzenkandidat der CDU, Armin Laschet, sprach von "Theater", das die SPD veranstalte. FDP-Chef Christian Lindner warf Kraft Wählertäuschung vor. Die SPD-Vizechefin hatte am Montag beim Ständehaus-Treff der Rheinischen Post auf die Frage, ob sie wisse, wer es wird, gesagt: "Ja." Sagen wollte sie es aber nicht.

Offiziell gilt die Kandidaten-Frage der SPD als ungeklärt. Neben Parteichef Gabriel gelten EU-Parlamentschef Schulz und Hamburgs Erster Bürgermeister Scholz als mögliche Kandidaten.

(jd)
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