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Charlotte
Krawalle in den USA nach Tötung eines Schwarzen

Charlotte. In Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina sind nach dem Tod eines Afroamerikaners bei Protesten zwölf Polizisten verletzt worden. Medienberichten zufolge wurden mindestens fünf Menschen festgenommen. Polizeichef Kerr Putney berichtete, Polizisten hätten am Dienstag in einem Wohngebiet einen Verdächtigen gesucht. Dabei hätten sie auf einem Parkplatz einen Bewaffneten in einem Auto angetroffen und ihn mehrfach laut aufgefordert auszusteigen. Das habe er schließlich getan, mit einer Waffe. Er habe die Polizisten bedroht, daraufhin habe einer von ihnen geschossen. Der Schütze und der getötete Familienvater (43) sind Afroamerikaner. Putney, ebenfalls Afroamerikaner, sagte, am Ort des Geschehens sei es erst zu friedlichen, dann zu gewalttätigen Protesten gekommen.

(dpa)
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