Eine Frau flüchtet auf einem Esel vor den Angriffen arabischer Reitermilizen im Darfur. Die so genannten Janjaweed brennen Siedlungen der Darfuri nieder, ermorden Männer, Frauen und Kinder. Sie werden vom Regime in der Hauptstadt Khartum gestützt. Mehr als 300.000 Menschen kamen in dem Konflikt bereits um.
Ein Flüchtlingslager: Etwa zwei Millionen Menschen flohen vor den Kämpfen. Insgesamt drei Millionen Menschen in der Region hängen von internationaler Nahrungsmittelhilfe ab.
Besonders die Kinder sind von dem Konflikt und seinen Folgen betroffen.
Ein Flüchtlingslager. Selbst diese werden immer wieder von den Milizen angegriffen. Die nur 7000 Mann starke Friedenstruppe der Afrikanischen Union ist überfordert.
Alltag im Flüchtlingslager.
Wasser ist ein kostbares Gut für die Flüchtlinge.
Häuser nach einem Bombenagriff.
UN-Generalsekretär Kofi Annan plädierte dafür, die mit rund 7000 Mann viel zu kleine Friedenstruppe der Afrikanischen Union in eine UN-Friedensmission umzuwandeln.
Der UN-Sondergesandte für den Sudan, Jan Pronk, stellt eine Blauhelmmission jedoch erst für Anfang 2007 in Aussicht.
In den USA protestieren Demonstranten dagegen, dass die Welt den Darfur-Konflikt seit nunmehr drei Jahren ignoriert. Statt einzugreifen, wird darüber debattiert, ob es sich bei dem Konflikt um einen Völkermord (Genozid) oder eine "humanitäre Katastrophe mit genozidalem Potenzial" handelt.