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Hannover
Länder wollen gerechte Aufteilung der Kassenbeiträge

Hannover. Niedersachsen strebt im Bundesrat eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung an. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten wieder zu gleichen Teilen für die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung aufkommen, erklärte die Staatskanzlei in Hannover. Gemeinsam mit Rheinland-Pfalz und Hamburg will das Land am 29. Januar einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Bundesrat einbringen. Bei steigenden Krankenversicherungsbeiträgen dürften zusätzliche finanzielle Belastungen nicht allein an den Arbeitnehmern hängenbleiben, begründete Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) die Forderung. Besonders belastet würden diejenigen, die wenig verdienten.

Arbeitnehmer zahlen durch die Zusatzbeiträge der Kassen etwas mehr als Arbeitgeber.

(kna)
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