| 07.05 Uhr

Brüssel
Libyen-Einsatz der Bundeswehr soll ausgeweitet werden

Brüssel. Deutschland hat eine Beteiligung der Bundeswehr an der Bekämpfung des Waffenschmuggels nach Libyen in Aussicht gestellt. Nach Angaben von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll zügig geprüft werden, wie Berlin seinen Beitrag leisten kann. Der UN-Sicherheitsrat hatte zuvor das Mandat für den EU-Militäreinsatz im Mittelmeer so ausgeweitet, dass künftig auch das UN-Waffenembargo gegen Libyen kontrolliert werden kann. Bislang ist die Mission "Sophia" auf die Rettung in Seenot geratener Flüchtlinge und den Kampf gegen Schleuserbanden beschränkt. Die Bundeswehr ist daran derzeit mit fast 400 Soldaten auf zwei Schiffen beteiligt. Der geplanten Ausweitung des Einsatzes, die auch die Ausbildung der libyschen Küstenwache beinhalten soll, müsste der Bundestag zustimmen.
(dpa)
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