Foto: ddp/AFP/AP
Es ist Februar 2009. Die Welt wird von Frauen regiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält mit Frankreichs Präsidentin Segolene Royal und deren US-Amtskollegin Hillary Clinton eine Telefonkonferenz. Am Vortag hatten sich die drei zu einem Gipfel auf Gran Canaria getroffen. Im Folgenden das fiktive Gespräch, zitiert aus der "Financial Times Deutschland".
Foto: ddp
Merkel:
"Warum müssen wir denn schon wieder sprechen? Ich hatte euch doch schon eine SMS geschick!."
Foto: AFP
Royal:
"Ich habe leider mein Handy verloren. Diese neuen Sagems sind einfach so klein, dass ich sie ständig irgendwo verliere."
Foto: AP
Clinton:
"Okay Girls, lasst uns zur Sache kommen. Was ist jetzt mit Iran?"
Foto: ddp
Merkel (leicht beleidigt):
"Das stand doch alles in meiner SMS."
Foto: AFP
Clinton:
"Sorry, ich hab' sie einfach nicht bekommen. Ich glaube, Bill hat aus Versehen alle Nachrichten gelöscht."
Foto: AFP
Royal:
"Na, der wird schon seine Gründe haben." (Kichert, auch von Merkel hört man ein etwas boshaftes Glucksen)
Foto: AP
Clinton:
"Okay, Girls, wenn es sonst nichts zu besprechen gibt, dann können wir ja..."
Foto: ddp
Merkel:
"Moment, Moment! Ich muss doch der Presse jetzt irgendwas zum Iran sagen. Die wollen langsam eine Entscheidung."
Foto: AFP
Royal:
"Lass uns sagen, wir verhandeln weiter unter der Bedingung, dass die Verhandlungen fortgesetzt werden."
Foto: AP
Clinton:
"What? Das ist doch totaler Bullshit!"
Foto: ddp/AFP/AP
Royal (beledigt):
"Na gut, wenn's dir nicht passt, kannst du ja mit deinem englischen Schoßhündchen telefonieren."
Foto: AP
Clinton:
"Also, jetzt reicht’s. Ich mach’ das jetzt allein."
Foto: AP
Royal:
"Typisch amerikanisch!"
Foto: AP
Merkel:
"Ich schick’ euch dann ’ne SMS, ja? Hallo?!?"
Zitiert nach Nils Kreimeier, "Financial Times Deutschland"