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Neapel
Merkel: Müssen innere Sicherheit verbessern

Neapel. Deutschland, Italien und Frankreich haben sich angesichts der Krisen in der Welt und der Bedrohung durch den Terrorismus für größere gemeinsame Verteidigungsanstrengungen der EU ausgesprochen. "Wir spüren angesichts des islamistischen Terrors, angesichts des Bürgerkriegs in Syrien, dass wir mehr für unsere innere und äußere Sicherheit tun müssen", sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern auf dem Flugzeugträger "Garibaldi" nach einem Gespräch mit Italiens Regierungschef Matteo Renzi und dem französischen Präsidenten François Hollande.

Die Kooperation bei der Verteidigung solle ausgebaut werden, forderte die Kanzlerin. Das Treffen diente auch der Vorbereitung auf den informellen Gipfel der 27 EU-Staaten ohne Großbritannien in Bratislava am 16. September. Merkel räumte ein, Europa stehe auf dem Prüfstand. Man respektiere die Entscheidung Großbritanniens zu einem Ausstieg aus der EU, wolle aber auch deutlich machen, "dass die anderen 27 auf ein prosperierendes und auf ein sicheres Europa setzen".

(dpa)
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