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Rosetta
Mindestens 162 Flüchtlinge vor Ägypten ertrunken

Rosetta. Zwei Tage nach dem Untergang eines mit Afrikanern besetzten Flüchtlingsbootes vor der ägyptischen Mittelmeerküste wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Bis gestern wurden 162 Leichen geborgen, wie der Gouverneur der Nildeltaprovinz Al Buhaira, Mohammed Sultan, sagte. Die Suche gehe weiter. Er befürchte, dass Dutzende weitere durch das Unglück ums Leben gekommen seien, sagte Sultan. Das vermutlich mit Hunderten Menschen völlig überladene Boot war am Mittwoch von Ägypten aus Richtung Europa gestartet und etwa zwölf Kilometer von der ägyptischen Hafenstadt Rosetta entfernt gekentert. Viele der Opfer waren Behördenangaben zufolge Frauen und Kinder, die nicht schwimmen konnten. Dennoch überlebten mehr als 160 Menschen.
(ap)
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