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Berlin
Ministerin: Kein Geld für Arbeiten zu Missbrauch

Berlin. Die Aufarbeitungskommission zu sexuellem Kindesmissbrauch muss auf eine Geldspritze des Forschungsministeriums verzichten. Das Ressort plane keine finanzielle Unterstützung der Kommission, teilte ein Sprecher von Ministerin Johanna Wanka (CDU) mit. Man fördere auf Empfehlung des früheren runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch" Forschungsvorhaben zur Bildungs- und Gesundheitsforschung mit rund 35 Millionen Euro. Von Jan Drebes

Für Forschung zur Arbeit der Kommission sei aber Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) zuständig. Dort hieß es, man wolle die für 2016 vorgesehenen 1,2 Millionen Euro verstetigen und künftigen Mehrbedarf berücksichtigen. Der Missbrauchsbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig hatte eine jährliche Finanzierungslücke in Höhe von 1,5 Millionen Euro beklagt und Wanka aufgerufen, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

(jd)
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