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Podgorica
Montenegro: Der Wahlsieger braucht Koalitionspartner

Podgorica. Die Sozialistische Partei des langjährigen montenegrinischen Ministerpräsidenten Milo Djukanovic ist aus der Parlamentswahl am Sonntag mit 41 Prozent der Stimmen erneut als stärkste Kraft hervorgegangen, hat aber eine eigene Mehrheit verfehlt. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 70 Prozent. Djukanovic kündigte noch in der Wahlnacht an, er werde sich schnell einen Koalitionspartner suchen, mit dem er seinen prowestlichen Kurs fortsetzen könne.

Doch das politische Klima in dem Balkanstaat scheint vergiftet: Die konservative Opposition sprach gestern von großen Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung. Am Wahltag waren 20 Personen unter dem Vorwurf verhaftet worden, bewaffnete Angriffe auf Djukanovic und seine Anhänger geplant zu haben.

(ap)
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