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Brüssel/Berlin
Nato prüft Awacs-Einsatz in Syrien

Brüssel/Berlin. Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) könnte auf Bundeswehrsoldaten eine Ausweitung des Syrien-Einsatzes zukommen. Die Nato bestätigte, dass Washington das Bündnis gebeten hat, der Koalition gegen den IS Awacs-Flugzeuge zur Verfügung zu stellen. Die 16 Aufklärungsmaschinen der Nato haben ihren Stützpunkt in Geilenkirchen. Die Bundeswehr stellt rund ein Drittel der Besatzungsmitglieder.

Die Flugzeuge könnten Luftangriffe der Anti-IS-Koalition auf Terroristen-Stellungen in Syrien und im Irak koordinieren. Wahrscheinlich würden die Überwachungsflugzeuge zusätzlich die Luftverteidigung der Türke unterstützen. Die Nato hatte bereits vor einigen Wochen beschlossen, Awacs-Flugzeuge in die Türkei zu verlegen

Deutschlands Beteiligung an der Anti-IS-Koalition besteht bisher aus sechs Tornados, die vom türkischen Nato-Stützpunkt Incirlik aus zu Aufklärungsflügen über Syrien starten, einem Flugzeug zur Luftbetankung sowie der Fregatte "Augsburg", die im Persischen Golf einen Flugzeugträger schützt. Zudem werden kurdische Anti-IS-Kämpfer mit Waffen beliefert.

(dpa)
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