Zu Parolen aufgerufen: Neonazi Worch wegen Randale-Aufmarsch angeklagt
zuletzt aktualisiert: 15.01.2002 - 13:35Leipzig (rpo). Christian Worch, Neonazi-Anführer aus Hamburg, muss vor Gericht. Grund ist der Nazi-Aufmarsch vom 1. September 2001, bei dem es zu schweren Krawallen kam.
Er wird der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten beschuldigt, wie Oberstaatsanwalt Norbert Röger am Dienstag sagte. Polizei-Videos und Aussagen von Beamten belegten, Worch habe Teilnehmer zum Skandieren der Neonazi-Parole "Ruhm und Ehre der Waffen-SS" animiert. Röger bestätigte damit einen Bericht der "Leipziger Volkszeitung" vom selben Tag. Bei der Demonstration war es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit linken Randalierern gekommen.
Quelle: RPO Archiv
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