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Duisburg
Neues Gutachten zur Loveparade belastet Planer

Duisburg. Ein neues Gutachten der Staatsanwaltschaft Duisburg bestätigt den Verdacht, dass massive Planungsfehler die Katastrophe auf der Loveparade 2010 verursacht haben. Aus dem Gutachten, das unserer Redaktion vorliegt, geht hervor, dass unter anderem die Gefahr von Stockungen und eines Besucherstaus im Zugangstunnel zum Gelände unterschätzt worden sein sollen. Auch sollen die "Vereinzelungsanlagen", die die Besucherströme zum Loveparade-Gelände steuerten, falsch konzipiert gewesen sein. Aus dem Gutachten geht zudem hervor, dass es kurz vor der Katastrophe eine Schlägerei im überfüllten Tunnel gab und deshalb eine Polizeikette aufgelöst werden musste. Auf der Loveparade starben am 24. Juli 2010 infolge einer Massenpanik 21 Menschen, Hunderte wurden verletzt. Am 8. Dezember beginnt der Strafprozess in Düsseldorf.
(csh)
 
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