"Gleiche Argumente im Wahlkampf": NPD sieht Nähe zur Schill-Partei
zuletzt aktualisiert: 05.10.2001 - 09:29Chemnitz (rpo). Die rechtsextremistische NPD sieht sich vom Erfolg der Schill-Partei bei der Hamburger Bürgerschaftswahl in ihren politischen Zielen bestätigt. Amtsrichter Ronald Schill vertrete im Prinzip nichts anderes, was bei der NPD seit 30 Jahren im Programm stehe.
Das sagte NPD-Vorsitzender Udo Voigt der Chemnitzer "Freien Presse" (Freitagausgabe). Er habe im Wahlkampf die gleichen Argumente wie die NPD benutzt, sagte der Parteichef der Zeitung. Das zeige, "dass wir mit unseren Forderungen nach Recht und Ordnung richtig liegen". Er rechne damit, dass seine Partei bei der Berliner Wahl vom Erfolg der Schill-Partei profitieren könne, sagte Voigt.
Der NPD-Chef kündigte an, Kontakt zur Partei Rechtsstaatlicher Offensive von Schill zu suchen. "Wir werden seine Arbeit mit kritischer Solidarität begleiten", meinte Voigt. Schill hatte mit seiner Partei bei der Bürgerschaftswahl aus dem Stand 19,4 Prozent verbucht.
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