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Düsseldorf
NRW: Verdächtige Jugendliche schon ab 14 registrieren

Düsseldorf. Als Konsequenz aus Anschlägen junger Islamisten wollen die Behörden in NRW Personendaten verdächtiger Minderjähriger schon ab 14 Jahren speichern. Innenminister Ralf Jäger (SPD) kündigte gestern eine entsprechende Änderung des Verfassungsschutzgesetzes an. Jäger verwies auf den Sprengstoffanschlag auf einen Sikh-Tempel Mitte April in Essen, der auf das Konto von drei Jugendlichen im Alter von 16 Jahren gehen soll, sowie auf den Fall einer 15-Jährigen, die Ende Februar in Hannover einen Bundespolizisten niedergestochen hatte. Bisher liegt die Altersgrenze zur Speicherung der Daten bei 16 Jahren. Außerdem sollen bereits die Daten von Jugendliche ab 16 Jahren, die als Extremisten gelten, vom Verfassungsschutz gespeichert werden.

(dpa)
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