Der CDU-Politiker Jürgen Rüttgers war Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Danach verabschiedete er sich aus der Politik. Ein Steckbrief.
Schule / Job
Rüttgers, der auch Pfadfinder war, besuchte das Apostelgymnasium in Köln, studierte später Jura und mittelalterliche Geschichte. Nach der Promotion ("Das Verbot parteipolitischer Betätigung im Betrieb") war er Referent beim Städte- und Gemeindebund. 1980 wurde er Beigeordneter in Pulheim.
Familie
Die gelernte Kindergärtnerin Angelika Weber und Jürgen Rüttgers haben 1982 geheiratet. Das Paar hat drei Söhne: Thomas (10), Lucas (13) und Marcus (21). Die Familie lebt in Pulheim-Sinthern. Den Sommerurlaub verbringt Familie Rüttgers regelmäßig im Ferienhaus in Hyères (Südfrankreich).
Vorlieben
Bei Nuss-Schokolade wird Rütgers schwach. Außerdem mag er Pfefferminz und billige Plastik-Armbanduhren. Er trinkt gern Kölsch, genehmigt sich als "Landesvater" aber auch schon mal ein Alt oder Pils. Seine Lieblingsspeise sind Bratkartoffeln mit Nudeln. Entspannung findet er beim Lesen.
Abneigungen
Käse kann er gar nicht leiden. Das Rauchen (Pfeife) hat er 1999 aufgegeben. "Falsche Fünfziger", die hinter seinem Rücken anders reden als zu ihm, findet er, wie er sagt, "ziemlich ätzend".
Politik
Dem Bundestag gehörte Rüttgers von 1987 bis 1998 an. Bundeskanzler Helmut Kohl ernannte ihn 1994 zum Wissenschaftsminister. 1999 wurde Rüttgers Vorsitzender der NRW-CDU. Dem Landtag gehört er seit 2000 an.
Kindheit
Jürgen Anton Rüttgers wurde am 26. Juni 1951 in Köln-Lindenthal geboren. Er wuchs in Brauweiler (Rhein-Erftkreis) in einem katholischen Elternhaus auf. Vater Willi war Elektromeister und führte ein kleines Elektrofachgeschäft, Mutter Katharina versorgte den Haushalt.
Motto
"Was auch immer du tust, handle klug und bedenke die Folgen" ("Quidquid agis, prudenter agas et respice finem")