Oliver Wittke ist zurück in der politischen Arena. An der Seite des neuen CDU-Landeschefs Norbert Röttgen (links) wurde er auf dem Landesparteitag zum neuen NRW-CDU-Generalsekretär gewählt.
In seiner bisherigen politische Laufbahn war er bereits Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. Sensationell hatte er 1999 die OB-Wahl in der traditionellen SPD-Hochburg gewonnen. Eine Mehrheit von 123 Stimmen beförderte den CDU-Mann ins Rathaus.
Nachdem er das Amt nach den Kommunalwahlen 2004 wieder hatte abgeben müssen, wurde er als Verkehrsminister in die Landesregierung in NRW berufen.
Wegen der sogenannten Temposünder-Affäre musste er Anfang 2009 als NRW-Verkehrsminister zurücktreten. Wittke war im November 2008 mit Tempo 109 durch eine Ortschaft im Sauerland gefahren und dabei geblitzt worden.
Der studierte Geograph wechselte nach seinem Rücktritt 2009 als Bau- und Verkehrsminister zu einer großen Baufirma im Ruhrgebiet. In der CDU blieb er aktiv.
Als Nachfolger von Bundestagspräsident Norbert Lammert wurde Wittke Chef des mächtigen CDU-Bezirksverbands. Aus dieser Machtposition unterstützte er die Kandidatur von Röttgen. Nun bekommt er als Gegenleistung einen wichtigen Schlüsselposten in der Landes-CDU.