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Düsseldorf
Nur ein Viertel der Ex-Opelaner hat einen festen Job

Düsseldorf. Fast zwei Jahre nach Schließung des Opel-Werks in Bochum hat erst ein Viertel der Beschäftigten, denen die Transfergesellschaft bei ihrer Suche half, einen festen Job. Nur rund 450 Ex-Opelaner hätten eine neue Stelle gefunden, hieß es in informierten Kreisen. Mehr als 1000 früheren Beschäftigten droht zum Jahresende Arbeitslosigkeit. "Das ist ein enttäuschendes Ergebnis", sagte Christiane Schönefeld, Chefin der NRW-Arbeitsagentur. Unzufrieden sind die Beteiligten vor allem mit dem TÜV Nord, der die Transfergesellschaft verantwortet. Der wies die Vorwürfe zurück. Die Konditionen innerhalb der Transfergesellschaft seien so attraktiv, dass viele die Bezahlung für zwei Jahre mitnehmen wollten, sagte Hermann Oecking, Geschäftsführer von TÜV Nord Transfer.

(kib/maxi)
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