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Honolulu
Obama kämpft für strengere Waffenkontrollen

Honolulu. US-Präsident Barack Obama will in der kommenden Woche Möglichkeiten für strengere Waffenkontrollen erörtern. Er sei entschlossen, im neuen Jahr, dem letzten seiner Amtszeit, einige unerledigte Aufgaben zu lösen, sagte Obama gestern in seiner wöchentlichen Radioansprache. Obama sagte, er werde sich am Montag mit Justizministerin Loretta Lynch treffen, um über mögliche Regierungsanordnungen zu sprechen, die es "wenigen gefährlichen Personen" schwerer machen sollten, sich Waffen zu beschaffen. Obama hatte nach Schusswaffenverbrechen wie dem Amoklauf von Charleston im Juni 2015 mit neun Toten immer wieder strengere Waffengesetze gefordert, war damit aber am von den Republikanern dominierten Kongress gescheitert.

Derweil ist gestern im Bundesstaat Texas ein neues Waffengesetz in Kraft getreten: Es gestattet jedem, der eine Waffenlizenz hat, seine Handfeuerwaffen offen zu tragen. Das betrifft fast eine Million Menschen. Texas ist nun der bevölkerungsreichste Bundesstaat, der das sogenannte "Open Carry" erlaubt.

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