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Lima
Obama und Putin treffen sich für vier Minuten

Lima. Der scheidende amerikanische Präsident Barack Obama hat bei der Eröffnungszeremonie des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Lima kurz mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin gesprochen. Die beiden gaben einander die Hand, sprachen aber nur wenige Minuten miteinander, bevor sie sich am Sonntag an den Konferenztisch setzten. Nach Angaben des Weißen Hauses ermutigte Obama Putin, die Zusagen aus dem Minsker Abkommen zur Entschärfung der Ukraine-Krise zu erfüllen. Des Weiteren sollten die Außenminister John Kerry und Sergej Lawrow weiter zusammen mit anderen Ländern an Initiativen für eine Beendigung des syrischen Bürgerkriegs arbeiten.

Das Verhältnis beider Länder ist äußerst angespannt, Obama hat wegen der Ukraine-Krise Sanktionen gegen Russland verhängt und unterstützt. Der außenpolitische Berater Putins, Juri Uschakow, begrüßte am Donnerstag Kooperationssignale des designierten US-Präsidenten Donald Trump. Zugleich warf er Obama und seiner Regierung vor, die amerikanisch-russischen Beziehungen bis zu einem Grad beschädigt zu haben, an dem eine Reparatur zu einer zukünftigen Herausforderung werde. Als Putin Trump zu dessen Wahlsieg gratulierte, drückte er jedoch die grundsätzliche Bereitschaft zu einem "partnerschaftlichen Dialog" beider Staaten aus.

(ap)
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