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Lesbos
Papst nimmt Flüchtlinge mit nach Rom

Lesbos. Papst Franziskus hat die Regierungen und Bürger in Europa zu mehr Solidarität mit den Flüchtlingen aufgerufen. Bei seinem Besuch am Samstag im Erstaufnahmelager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sprach Franziskus zudem den Migranten Mut zu. "Verliert die Hoffnung nicht", sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, das von den Flüchtlingen mit Rufen wie "Freiheit, Freiheit" begrüßt wurde. Nach einem Mittagessen mit acht Flüchtlingen fuhr der Papst, der vom griechisch-orthodoxen Patriarchen Batholomaios und dem griechisch-orthodoxen Erzbischof von Athen, Hieronymos II., begleitet wurde, zum Hafen der Insel. Dort sprachen die Geistlichen ein Totengebet für die Migranten, die bei der Überfahrt im Mittelmeer ertrunken sind, und warfen Kränze ins Wasser. Als Zeichen seiner Solidarität nahm der Papst drei syrische Flüchtlingsfamilien mit nach Rom, darunter sechs Kinder.
(rtr)
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