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Berlin
Pegida-Ableger haben immer weniger Zulauf

Berlin. Der Zuspruch für die Ableger der Pegida-Bewegung in Deutschland ist im Verlauf des Jahres spürbar geringer geworden. Im dritten Quartal zählten die Behörden nur noch 32 "-gida"-Märsche, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervorgeht. Im ersten Quartal waren es noch 79 Demonstrationen, im zweiten 48. Auch die Teilnehmerzahlen gingen von über 12.500 im ersten auf 2545 im dritten Quartal zurück. "Pegida ist auf keinen Fall mehr eine deutschlandweite Massenbewegung", sagt Stephan Poppe, wissenschaftlicher Leiter der Forschungsgruppe "Durchgezählt", die Teilnehmerzahlen von Pegida-Demonstrationen in Dresden erhebt. "Seit Monaten stagniert die Zahl zwischen 2000 und 3000", sagt er.

Pegida-Frontmann Lutz Bachmann muss sich ab heute vor dem Landgericht Dresden verantworten. Der 43-Jährige war vom Amtsgericht Dresden zu einer Strafe von 9600 Euro wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Nachdem er den Vorwurf einräumte, soll im Berufungsverfahren nur noch die Höhe der Strafe neu verhandelt werden.

(lukra)
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